Bali 2.0

Wir sind zurück auf Bali. Als wir Indonesien im letzten Oktober verlassen haben, war zwar klar, dass wir zurückkommen werden, nur dass es so schnell geht – noch während unserer Weltreise –  hätten wir selbst nicht gedacht.

Denn wir hatten an unseren nächsten Balibesuch ein paar Bedingungen geknüpft, die im Oktober noch schwer zu realisieren schienen. Ohne Moped und Surfboard wollten wir nicht mehr durch Bali reisen. Mit einem Moped erspart man sich erstens die ständigen Verhandlungen, wenn es um einen Transport von A nach B geht und zweitens ist man viel flexibler und unabhänger beim Reisen. Mit dem Surfboard ist es ähnlich. Dazu kommt, dass man an einem neuen Surfspot auch immer gleich das passende Surfboard dabei hat.

Irgendwann im letzten November hat unsere Lieblingsairline Air Asia ein paar Weltklasse-Angebote rausgehauen denen wir nicht widerstehen konnten… so sind wir wieder auf Bali gelandet – ungeplant, aber nicht unvorbereitet. Julia kann inzwischen Moped fahren und auch die berechtigte Angst vor dem gefühlt sehr chaotischen Straßenverkehr ist nicht mehr ganz so groß. Also haben wir uns für unsere Unabhängigkeit zwei Mopeds gemietet. Anstatt neuer Ski gab es dann eben in diesem Jahr neue Surfboards. Wie es zu der Kaufentscheidung (Größe, Shape, Farbe etc.) gekommen ist, ist schwer zu sagen, aber irgendwie ist es doch immer wieder ein ziemlich gutes Gefühl, sich ein Sportgerät zuzulegen und es dann ausgiebig zu nutzen.
Und ja, wir haben uns ziemlich cool gefühlt, als wir mit dem Moped inkl. Surfboard an der Seite in Kuta aufgebrochen sind. Das ist mal ein völlig anderer Lifestyle. Fast so cool wie Freeriden, nur dass wir mit dem Surfboard auf der Welle vergleichsweise immer noch mit 5 cm Neuschnee auf der blauen Piste unterwegs sind. Aber egal, es fühlt sich gut an. Kein Wunder also, dass die Surfboards einen wesentlichen Teil der aktuellen Bilder ausmachen. Nur die Actionbilder fehlen, aber momentan sind wir halt immer beide zusammen im Wasser – ohne Kamera.

Hang Loose Bali Style

Unser erster Stopp nach Kuta und Legian war Balian an der Westküste von Bali. Am liebsten wären wir gleich für drei Wochen hier geblieben. Die Atmosphäre ist so gechillt wie die Leute, die hier Leben. Man hat das Gefühl, jeder lebt so in den Tag hinein, es gibt keinen Stress und alle sind happy. Und dazu ist auch noch Nebensaison – Regenzeit. Das bedeutet für uns nicht nur gute Deals bei den Unterkünften, sondern auch genug Platz im Wasser zum surfen. Und die paar Regenschauer sind bei den warmen Temperaturen hier keine große Sache. Essen, Schlafen, Surfen. Daraus besteht momentan unser Tag. Und Stefan genießt die Unabhängigkeit mit dem eigenen Moped mal eben irgendwohin fahren zu können. Wasser kaufen? Das macht Stefan doch gern: Ohne Helm, aber immerhin mit Flip Flops an den Füßen fährt er ganz indonesisch zum 200 m entfernten Shop…

Und eben weil wir die Mopeds haben, haben wir uns gegen drei Wochen Balian entschieden und sind weitergefahren. Wir haben uns noch einmal auf den Weg nach Java gemacht. Weißer Sandstrand, blaues Wasser, gute Wellen, aber nur ein Surfboard für uns beide – so haben wir Red Island vom letzten Oktober in Erinnerung. Wir hoffen mit zwei Boards wird es noch besser werden.

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